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12.05.2020
Barmherzig und sanftmütig sei die Krankenschwester

Sie war eine echte Heldin des Alltags. Lange vor Corona.

Ich meine die Krankenschwester Florence Nightingale. Sie ist heute vor 200 Jahren geboren worden. Ihretwegen hat man den 12. Mai zum Tag der Krankenpflege erhoben.

Für diese Tätigkeit entschied sie sich gegen den Willen ihrer Eltern. Sie hat das als ihre Berufung von Gott empfunden.

Ihr Einsatz führte sie bis auf die Krim: Als 1853 der Krimkrieg ausbrach, wurde sie als Krankenschwester von Großbritannien aus dorthin gerufen. In den Lazaretten herrschten die unwürdigsten Zustände: Schmutz, Kälte, Ratten... Nightingale sorgte nun für ausreichend Betten, ließ heizen, organisierte Wannen zum Waschen der Verwundeten und ließ für sie gesund kochen.

Und allabendlich schaute sie immer noch einmal nach den Patienten. Als „Schwester aller Kranken und Leidenden“ hat sie sich gesehen.

Deshalb hier ein Dankeschön an alle Krankenschwestern und Pfleger heute, die sich trotz Stress liebevoll und fürsorglich um unseren Leib UND unsere Seele kümmern. Das tut gut, das lindert unsere Angst und trägt mit dazu bei, dass wir wieder gesund werden oder Schmerzen und Behandlungen ertragen können.

Ob Sie das aus christlicher Nächstenliebe tun, wie Florence Nightingale – oder aus humanistischer Menschenliebe heraus: Danke, danke allen sanftmütigen Krankenschwestern und -pflegern! Wir brauchen Sie!

Pfarrerin Christina Lang, Ev. Kirchengemeinde Naumburg.

 


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