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21.04.2017
Fünf Jahre Zentrum Taufe in Eisleben

In der St. Petri-Kirche in Eisleben wurde Martin Luther am Tag nach seiner Geburt getauft. Damals ahnte noch niemand, dass er mit seinen Ideen und seinem Mut einmal die Welt verändern würde. Den Eltern war wichtig: Unser Kind soll leben. Und die bösen Mächte sollen ihm nichts anhaben können.

Später als Reformator hat Martin Luther viel über die Taufe nachgedacht: Bei der Taufe geht der Täufling symbolisch durch den Tod hindurch ins Leben. Hat er gesagt. Dabei wird dieser frei, sich dem Bösen zu widersetzen und das Gute zu tun. Dieses Hindurchgehen soll ganz augenfällig geschehen. Deshalb wäre es gut, den Täufling bei der Taufe nicht nur dreimal mit Wasser zu übergießen, sondern ihn ganz in das Wasser einzutauchen. „Nicht, dass ich es für notwendig erachte“, schrieb Luther, “aber es wäre schön, wenn einer so tiefen und vollkommenen Sache auch ein tiefes und vollkommenes Zeichen beigegeben würde.“

Vor fünf Jahren hat man Luthers Taufkirche in Eisleben umgebaut und einen Taufbrunnen in den Fußboden eingelassen. So können Täuflinge nicht nur am Taufstein, sondern auch durch Untertauchen in diesem Brunnen getauft werden.
Das passiert nicht jeden Tag. Aber jeden Tag kommen Besucher in die Petrikirche. Sie erinnern sich hier an ihre Taufe. Sie lassen sich für das Gute stärken, sie schauen zurück und freuen sich an ihrem Leben.

Hans-Jürgen Kant, Superintendent in Halle.


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