Hoffnung für die Welt

Eine guten Morgen wünsche ich Ihnen.

Heute werden knapp 400.000 Menschen geboren.

Sie haben mit mir Geburtstag.

Ich wünsche allen ein gutes Leben in Frieden und Freiheit.

Zur Geburt unserer ältesten Tochter  bekam ich eine Glückwunschkarte.

Da stand zu lesen: Jedes neugeborene Kind ist ein Zeichen, dass Gott seine Hoffnung für die Menschen nicht ganz verloren hat.

Diese Karte würde ich gern an eine jungen Familie in Österreich schicken. An die Familie von Asel.

Asel wurde als erstes Kind in Österreichin der Neujahrsnacht geboren. Das Foto von Asel und ihren stolzen Eltern wurde veröffentlicht. Die Mutter trägt Kopftuch.

Gleich gab es im Netz gehässige, rassistische Kommentare. Ein Wiener startete sofort einen digitalen BlumenstraußfürAsel. In kurzer Zeit gratulierten den Eltern tausende Menschen. Aber vier Tage später waren die Gratulationen bei Facebook alle gelöscht. Erst nach Protest waren die Glückwünsche wieder da.

Was soll das?

Wie kann es sein, dass Glückwünsche für ein muslimisches Kind gelöscht werden?

Und Hasskommentare ein langes Leben im Netz haben?

Mein Glückwunsch gilt allen Kindern, die heute zur Welt kommen

Jedes neugeborene Kind ist ein Zeichen der Hoffnung.

Ich feiere mit ihnen.

Und morgen arbeite ich weiter für die Hoffnung Gottes in der Welt.

Machen wir das doch gemeinsam, Sie und ich.

Aus Magdeburg  grüßt sie Pfarrerin Renate Höppner