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04.03.2017
Morgenruhe

Am schlimmsten sind immer die letzten zehn Minuten. Die letzten zehn Minuten, bevor wir morgens aus dem Haus müssen. Der Kleinen gefällt ihre Mütze nicht mehr, die sie die letzten zwei Wochen gerne getragen hat. Der Großen fällt ein, dass noch ein Test unterschrieben werden muss. Und hat eigentlich schon jemand das Kaninchen gefüttert? Alle beeilen sich, stehen sich dabei auch gegenseitig im Weg. Erst wenn wir dann im Auto sitzen, können wir alle mal kurz durchatmen.

In den nächsten Wochen wollen wir mal etwas anderes ausprobieren. Wir gehen abends eine halbe Stunde früher schlafen - und morgens stehen wir eine halbe Stunde früher auf. Und machen uns dann schon eher zu den letzten zehn Minuten auf. Dann müsste es doch weniger hektisch sein. Sieben Wochen ohne Sofort. Ohne: Wir müssen jetzt sofort los. Stattdessen: Sieben Wochen mit mehr Zeit zum Aufbruch. Mit: Ja, wir müssen gleich los, aber wir haben alle Zeit für die Dinge, die getan werden müssen. In der Ruhe liegt die Kraft, sagt man. In der Bibel klingt das so: Durch ruhig sein werdet ihr Kraft bekommen. Das meint natürlich mehr als den morgendlichen Aufbruch. Das meint: Sei aufmerksam für das, was Gott für dich bereithält. Lass einen Raum dafür. Ich hoffe, das funktioniert- ein Aufbruch ohne Stress und mehr Aufmerksamkeit für Gott.

Einen ruhigen Tagesbeginn wünscht Pfarrerin Katja Albrecht aus Merseburg


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