06.06.2019
Nie wieder Krieg!

6. Juni 1944. Noch ist es Nacht an der französischen Atlantikküste. Da werden Fallschirmspringer gemeldet. Doch wo sind sie gelandet? Als der Morgen graut, kommen die Boote über den Kanal. Soldaten über Soldaten. Sie erobern die Strände, die jeweils mit einem Codenamen bezeichnet sind.

Heute vor 75 Jahren landeten die gegen Hitler verbündeten Truppen in der Normandie. Es ist der Anfang vom Ende des Zweiten Weltkrieges.

Bis heute gibt es Kriege und Kämpfe in der Welt. Die Fragen bleiben: Was ist ein gerechter Krieg? Brauchen wir nicht mehr Geld für Waffen und Soldaten, um uns vor Diktatoren zu schützen?

Die Botschaft des Jesus aus Nazareth zielt auf Frieden und Versöhnung.

Eine Vision, die Menschen bis heute inspiriert. Aber geht das immer so?

 

Nein, natürlich nicht. Ohne Waffengewalt hätte man Hitlerdeutschland vermutlich nie besiegen können. Nur so wurde dem Morden ein Ende gesetzt.

Ich bin den Alliierten zutiefst dankbar für ihren Kampf. Klar, auch sie mussten dafür töten. Wer in die Kriegslogik einsteigt, macht sich schuldig. Wer tatenlos zusieht – aber auch.

Die Strände der Operation in der Normandie sind bis heute mit ihren alten Codenamen in Karten und auf Straßenschildern eingezeichnet und viele der Bunker mahnen.

An uns ist es, den Frieden zu erhalten – mit zivilen Mitteln. Und alle zusammen.

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Meint Hans-Jürgen Kant von der Evangelischen Kirche in Halle

 

 

 


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