05.06.2019
Wir können etwas erreichen

Wir Menschen können etwas erreichen. Wie Mario J. Molina und Frank Sherwood Rowland. 1974 beobachteten die beiden Wissenschaftler: Die Schutzschicht über der Antarktis wird immer schwächer. Schuld sind Fluorkohlenwasserstoffe (FCKW). Industriell hergestellte Treibmittel. Seit vielen Jahren waren sie millionenfach in Kühlschränken, Eisgeräten und Sprühdosen eingesetzt worden.

Die Industrie und viele Fachkollegen zeigen sich zunächst unbeeindruckt. Milliarden wurden mit dem Treibmittel umgesetzt. Die Hersteller versuchen alles, um die Forscher schlecht zu machen. Bis dahin, dass man sagt: Rowland arbeitet für den sowjetischen Geheimdienst KGB. Er will nur den Kapitalismus zerstören.

13 Jahre Kampf. Dann weisen auch andere das Loch in der Ozonschicht über der Antarktis nach. 1987 unterzeichnet die Weltgemeinschaft ein Protokoll zum Schutz der Ozonschicht. Fluorkohlenwasserstoffe werden weltweit verbannt. 1995 bekommen die Forscher der ersten Stunde den Nobelpreis. Die Ozonschicht hat sich inzwischen stabilisiert.

 

Sich nicht abbringen lassen von dem, was wir als richtig erkannt haben! Dann werden wir auch den Klimawandel aufhalten.

Heute ist Weltumwelttag. Wir können etwas erreichen. Gott traut es uns zu, er hat uns die Erde anvertraut.

 

Seien Sie mutig!

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Wünscht Ihnen Hans-Jürgen Kant von der Evangelischen Kirche in Halle.


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