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31.10.2020
Von der Freiheit eines Christen

Frei sein.... Ja, das wäre schön.Endlich wieder Freunde umarmen und die Oma auch, den anderen unvermummt insGesicht schauen, mit der blöden Desinfiziererei aufhören, fahren, wohin ich will und Demos wegen der Maßnahmen hinter mir lassen.Frei sein... das wäre schön.Kein„ich muss dies und darf jenes nicht“. Kein Chef, der Druck macht, keine Erwartungen der Eltern oder vom Partner, die ich erfüllen soll, keine Wünsche der Kinder, die ich nicht abschlagen kann.Frei sein... das wäre schön.Den Mut haben, die eigene Meinung zu vertreten und eigene Entscheidungen zu fällenNiemandes Vorstellungen entsprechen müssenZu sagen: Hier stehe ich, ich will nur so, nicht anders.Ich bin frei.Weil ich glaube: Allein Gottes Liebe zu mir ist wichtig. Und die bekomme ich geschenkt, einfach so, ich hab ́ nichts dafür getan. Luther hat das vor 500 Jahren beim Bibellesen plötzlich verstanden. Es hat ihn berührt und stark gemacht.Das warder Beginn der Reformation.Ja, ich bin frei. Und das ist wunderbar!Ich werde die Arbeit erledigen, aber auf meine Art,Ich kann abwägen, welche Wünsche der Kinder ich gern erfülle,ich muss mich nicht abhängig machen von anderen, ich weiß ja, dass ich gemocht und gewollt bin von allerhöchster Stelle, und einen Gefallen tue ich anderen gern, weil es mir ein Bedürfnis ist.Was die nervigen Corona-Maßnahmen angeht– da versuche ich locker zu bleiben und zwinkere euch über der Maske zu. Ich bin so frei.Einen gesegneten Reformationstag wünscht Ihnen Pfarrerin Christina Lang, Ev. Kirchengemeinde Naumburg


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