06.06.2019
D-Day

D-Day – im Englischen wird damit ein Tag militärischer Operationen bezeichnet, wenn Datum und Inhalt geheim bleiben sollen. Der Tag X würden wir im Deutschen dazu sagen. Heute vor 75 Jahren war ein solcher D-Day.  Da landeten alliierte Truppen in der Normandie, um eine Anti-Hitler-Koalition zu eröffnen. Briten, Amerikaner, Kanadier und Franzosen haben sich zusammengetan, um gegen die Nazis zu kämpfen.

Viele Soldaten kehrten nicht nach Hause zurück. Harold, John, Steve, Mark – ihre Namen stehen auf weißen Kreuzen. Begraben in französischer Erde. Junge Männer, die ihr Leben eigentlich noch vor sich hatten. Riesige Soldatenfriedhöfe erzählen davon.

An diesen und anderen Orten sind dieser Tage Gedenkfeiern. Auch Kriegsveteranen nehmen daran teil, inzwischen hochbetagt. Noch können sie erzählen vom  Krieg. Können mahnen und weinen. Denn ihre Tränen fließen noch, auch nach 75 Jahren.

Doch auch von großer Dankbarkeit ist heute die Rede. Dafür, dass die Alliierten nicht tatenlos zugeschaut haben. Dass Menschen Leib und Leben geopfert haben für die Freiheit Anderer. Sie hätten durchaus anders entscheiden können. Hätten sagen können: Was geht das uns an? Wir sind weit weg. Nein, das haben sie nicht. Ein französischer Schüler bringt es auf den Punkt: „Wenn die nicht gekommen wären, würden wir vielleicht gar nicht existieren.

Deshalb gilt ihnen großer Dank. Und damit allen, die auch heute einstehen für das Leben und das Wohl Anderer.

Einen guten Tag wünscht Cornelia Biesecke, Pfarrerin aus Eisenach.


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