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08.04.2020
Fürwahr er trug unsere Krankheit

Krank werden – die große Angst dieser Tage. Husten, Fieber, Lungenentzündung und dann ohne Beatmungsgerät ersticken. Eine Krankheitsfurcht hat uns im Griff. Zum Glück haben wir eine großartige Medizin und engagierte Menschen die dies verhindern. Und doch sterben täglich Millionen Menschen an Krankheiten, an denen sie nicht sterben müssten. Ja, täglich sterben 25.000 Menschen an Hunger, Arten sterben für immer aus, weil wir gierig die Welt zerstören. Was ist unsere größte Krankheit? Sars Covit 19? Oder die Gier und unsere Selbstsucht? Oder wie wir Theologen sagen: die Sünde, das Weit-weg-Sein von Gott. Das ist die große Krankheit zum Tode: wenn man das Leben zerstört, die Liebe kaputt macht und dann nicht mehr hoffen kann.

Fürwahr, er trug unsere Krankheit, und durch seine Wunden sind wir geheilt – so heißt es in einem alten Text. Christus trägt alle Schuld und alle Krankheit für uns und hat damit alles, was Krankheit mit Schuld und Strafe belastet, hinweggenommen. Wir werden zwar weiter krank werden und sterben, aber dies ist keine Trennung mehr von Gott. Es ist keine Strafe und es ist nicht das letzte Wort über unser Leben. An den Krankheiten ist niemand mehr schuld. Weder die Chinesen, noch die Zugereisten, noch Geflüchtete, noch Politiker. Nein, Christus hat diese Krankheit der Sünde auf sich genommen. Befreit wird uns keine Krankheit mehr zum ewigen Tod führen.

Wir sind ins Leben gerufen. Lassen Sie sich rufen wünscht Ihnen Landesbischof Friedrich Kramer von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.


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