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13.05.2020
Hoffnung

Hanna hat ein Café. Seit Wochen war es geschlossen. Hanna weiß noch nicht, ob die Kunden jetzt alle wiederkommen, wenn sie können. So wie Hanna – so geht es vielen. Gasthäuser sind leergeblieben, Hoteliers hatten keine Gäste. Ob und wie man das ausgefallene Geschäft trotz aller Lockerungen nun wieder aufholen kann – alles ungewiss. Die Not drückt, nicht nur im Gastgewerbe.

Viele Menschen können nachts nicht mehr schlafen, weil sie nicht wissen, wie es mit ihrer Arbeitsstelle weitergeht, ob die sicher ist und bleibt.

Befiel dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn. Er wird es wohl machen. Glaube in Krisenzeiten. Als ich Hanna anrief, sagte sie mir: Irgendwie geht es immer weiter und wenn es gar nicht mehr geht, dann wird was anderes kommen.

Ich komme über die Runden, sagt sie, auch weil meine Eltern mir mit ihrer Rente helfen. Ich habe keine Kredite abzuzahlen. Es gibt Menschen, denen geht es noch viel schlechter als mir.

Ich bewundere Hannas Mut, ihre Klarheit, ihre Hoffnung.

Zwischenzeitlich hat Hanna Essen ausgefahren, die Ware eben zu ihren Kunden gebracht, weil es nicht anders ging. Not macht erfinderisch.

Hanna sagt: Es ist längst nicht das, was ich früher verdient habe, aber ich kann wenigstens meine Unkosten bezahlen. Und irgendwann wird’s auch wieder aufwärts gehen. Auch wenn wir jetzt noch nicht alles sehen.

Soviel Hoffnung schenke Gott uns jetzt allen, darum bittet

Kristin Jahn Superintendentin im Kirchenkreis Altenburger Land


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