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14.05.2020
Schritt für Schritt

Kürzlich sprach ich mit einem Gemeindemitglied über die Folgen der Coronakrise, die Einschränkungen im Alltag, das Kontaktverbot. Da meinte der Mann mit seinen knapp 60 Jahren nur: Hauptsache, dieser Staat gibt uns nach der Krise auch wieder alle unsere Freiheiten zurück.

Wie meinen Sie denn das, fragte ich.

Naja, das Recht auf Versammlungsfreiheit, was weiß man denn, ob die da oben das jetzt nicht ausnutzen und dann gibt´s wieder Knute von oben. Haben wir doch alles schon einmal gehabt!

Bei dem Mann, der lange unter der DDR-Diktatur gelitten hatte, kamen ganz alte Ängste wieder hoch. Ängste sind wie alte Weggefährten. Sie hausen im Keller unseres Herzens. Sie lassen uns manchmal Dinge sagen, die gar nicht nachvollziehbar sind, geschweige denn logisch.

Fürchtet euch nicht, sagt Gott. Wenn es einen Satz gibt, den ich mit Gott verbinde dann diesen Satz: Fürchte dich nicht.

Hab keine Angst, sagt Gott. Angst löst überhaupt keine Probleme. Angst bindet dich fest, sie hält dich gefangen. Aber Gott will mit mir durch das finstere Tal gehen, mich auf die grüne Wiese führen, dort wo es hell ist und schön. Daran glaube ich und das macht mir Mut.

Gott macht mir Mut, auf das Beste zu hoffen und zu vertrauen und auch denen da oben, sagt

Kristin Jahn, Superintendentin im Kirchenkreis Altenburger Land


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