17.05.2019
In der Bienen-Garten-Kirche zu Roldisleben

Verachtet die Biene nicht, mahnt die Heilige Schrift. Zitat: „Denn die Biene ist klein unter allem, was Flügel hat, und bringt doch die allersüßeste Frucht.“ (Sirach 11,3).
Die Bienen fliegen herum und sorgen für Wachstum und Früchte. Aber sie haben auch ein Zuhause, ihren Bienenstock, da finden sie Wärme im Winter und Kühlung im Sommer. Dort ist genug Nahrung für alle.

Das ist ein tolles Bild für das, was auch Menschen gemeinsam schaffen können. Bei uns in der Kirche, aber natürlich auch anderswo. Und niemand soll sagen: Wir kleinen, wir da unten, was können wir schon ausrichten?

Ich habe etwas darüber gelernt, als ich neulich in Roldisleben war.

Roldisleben ist ein Dorf am Nordrand von Thüringen. Dort haben ein paar Menschen sich zusammengefunden. Einheimische und Zugezogene. „Wir wollen uns nicht damit abfinden, dass unsere Kirche leer steht. Lasst uns überlegen, was man dort noch alles machen kann!“ Und dann kam die Idee, die alle begeisterte: Wir wollen eine Bienen-Garten-Kirche.

Kirche und Kirchgarten werden eine Einheit. Man kann sich treffen, etwas lernen über die Bienen, sich austauschen. Kunst genießen. Oder Stille finden und beten.

Noch bis zum 7. Juli kann man in Roldisleben eine Ausstellung von Jeannette Zippel besichtigen – die Künstlerin präsentiert Werke rund um die Biene, immer am Wochenende zwischen 13:00 und 18:00 Uhr. Ein kleiner Tipp von Pfarrer Gregor Heidbrink aus Apolda.

Für Online: weiterführender Link: https://www.bienen-garten-kirche.de/


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