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29.10.2020
Kindern Zukunft schenken

Kollekte sammeln – das gehört zu jedem Gottesdienst dazu. Kollekte-das heißt soviel wie „zusammenlegen“. Menschen legen ihr Geld zusammen für einen guten Zweck. Die Idee begleitet die Kirche schon von Anfang an. Zuerst wurden Lebensmittel gesammelt und an Bedürftige weitergegeben. Egal, was nun gesammelt wird, es ist Nächstenliebe ganz konkret.

Doch in diesem Jahr ist vieles anders. Auch das Kollekte-Sammeln. Durch die Corona-Einschränkungen kommt nicht mehr soviel Geld zusammen wie sonst. Besonders schmerzlich wird das in der Advents- und Weihnachtszeit. Da wird nämlich traditionell für die Hilfsaktion „Brot für die Welt“ gesammelt. Um die Not in ärmeren Ländern zu lindern. Besonders in den Weihnachtsgottesdiensten kommt alljährlich eine Menge Geld zusammen. Ich bin immer ganz überwältigt, wenn ich das am Heilig Abend erlebe.

Doch wer weiß heute schon, wie wir in acht Wochen Weihnachten feiern werden? Proppenvolle Gottesdienste wie sonst wird es ganz sicher nicht geben. Doch das Geld wird dringend gebraucht. In diesem Jahr besonders für Kinder in aller Welt. Viele gehen seit der Pandemie nicht mehr zur Schule. Sie arbeiten, um die Familie mit zu ernähren. Und das Schulessen war oft die einzige gesicherte Mahlzeit.

Darum heißt das diesjährige Motto: „Kindern Zukunft schenken“. Die Kollekte dazu wird, zum allerersten Mal, online gesammelt. Unter www.brot-fuer-die-welt.de. In der Hoffnung, dass viele Menschen diese Möglichkeit nutzen werden. Um vom Licht der Weihnacht etwas leuchten zu lassen, weltweit. Gerade jetzt.

Das hofft Cornelia Biesecke, aus Eisenach und evangelisch.


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