11.04.2019
KLuger Plan

Ein Blick auf meine Wetter-App lässt mich derzeit gruseln. Einstellige Temperaturen tagsüber und nachts leichter Frost. Der Winter scheint zurück zu sein, mitten im April. Mist! Letztes Wochenende lag ich noch auf einer Decke im Park, mit Sonne satt.  Das war sooo schön.

Und jetzt das! In Weinanbaugebieten werden  Feuer entfacht, damit die Nachtfröste nicht die zarten Knospen erfrieren lassen. Auch ich schaue besorgt auf meine Obstbäume im Garten. Durch die Wärme sind schon ordentlich Blütenknubbel da und ich habe mich  gefreut auf eine tolle Obsternte, so wie letztes Jahr. Na, ob das was wird?

„Am Wetter können wir noch nicht drehen! Gott sei Dank!“ Solche Sprüche hat meine Nachbarin immer parat. Wo sie recht hat, hat sie recht. Was mich daran erinnert, dass wir Vieles, aber doch nicht alles in der Hand haben. Auch wenn es schwer fällt, Dingen ihren Lauf zu lassen. Beim Wetter mag das noch gehen. Bei meiner Alltags- oder gar Lebensplanung fällt es mir viel schwerer. Da soll möglichst viel passen, so wie ich denke.

Auch dafür hat meine Nachbarin einen Spruch parat, und den finde ich sogar richtig gut: „Es kommt, wie es kommt! Ich nehme es aus Gottes Hand!“ Die Dinge laufen lassen, die ich eh nicht ändern kann. Mich einem Höheren anvertrauen. Klingt entlastend.Und nach einem klugen Plan -

findet Pfarrerin Cornelia Biesecke aus Eisenach.


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