08.06.2019
Konfirmation

„Keinen Tag soll es geben, da du sagen musst, niemand ist da, der mir die Hände reicht.“ Was für ein schöner Satz.  Das ist die erste Zeile des Elternliedes. Morgen wird es hier in Eisenach im Konfirmationsgottesdienst gesungen. Seit ein paar Jahren gibt es bei uns die schöne Tradition, dass die Eltern für ihre Kinder ein Lied singen. Diesmal ein Segenslied.

Manchmal lässt sich singend besser ausdrücken, was zu sagen schwerfällt. „Gott halte deinen Verstand wach und deine Hoffnung groß.“ So geht das Lied weiter. Genau das ist es, was wir den jungen Leuten vermitteln wollten in ihrer Konfimandenzeit.

Dass sie den Glauben an Gott  als eine Kraft erleben, die sie durchs Leben tragen kann. Dass er eine Quelle ist, aus der sie schöpfen können, wenn der Wind ihnen rau ins Gesicht bläst. Dass sie fühlen: Mit Gott gibt es Wege, die ich getrost gehen kann.

Große Worte für 14jährige. Darum ist es gut, dass wir dieses Elternlied haben, das ihre Herzen ganz  bestimmt erreichen wird. Ich bin sicher, sie werden sich daran erinnern, was ihnen im Konfirmationsgottesdienst  gesungen und gesagt wurde: Gott ist bei euch. Und euer Glaube möge euch tragen „Keinen Tag soll es geben, da du sagen musst: Niemand ist da, der mir die Hände reicht.“

Das wünsche ich allen Konfirmanden und Ihnen auch!

Einen guten Tag wünscht Cornelia Biesecke, Pfarrerin aus Eisenach.

 


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