PM 35 | 07.06.2005
Kirchenrat Horst Greim erhaelt Bundesverdienstkreuz

Kirchenrat Horst Greim erhält Bundesverdienstkreuz
Engagement für kirchliche Sendungen im DDR-Fernsehen und für ersten Gottesdienst aus der DDR im ZDF

Der pensionierte Thüringer Kirchenrat Horst Greim ist vom Bundespräsidenten das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen worden. Das Bundesverdienstkreuz wird am morgigen Dienstag (13.4.) vom Thüringer Sozialminister Dr. Klaus Zeh in der Erfurter Staatskanzlei überreicht.

Der 70-jährige Greim erhält die Auszeichnung für seine kirchliche Medienarbeit und sein Engagement für die Thüringer Kirchentage. Greim hat seinen kirchlichen Dienst als Diakon begonnen und war ab 1970 Gemeindepfarrer in Winterstein. 1979 wurde er in das Landeskirchenamt der Thüringer Landeskirche berufen, 1981 übernahm er die Leitung des Gemeindedienstes. Während dieser Zeit hat er mehrere Thüringer Kirchentage organisiert. Er wurde 1995 in den Ruhestand verabschiedet.
Auf Greim gehen die ersten kirchlichen Sendungen im Zweiten Programm des DDR-Fernsehens Ende der siebziger und Anfang der achtziger Jahre zurück. Auch gelang auf seine Initiative hin 1982 die Übertragung des ersten Fernsehgottesdienstes aus der DDR im ZDF. Er wurde Heiligabend aus der Thüringer Gemeinde Finsterbergen gesendet. Als Mitglied am Runden Tisch Medienpolitik hat Greim die Demokratisierung des Rundfunks nach der Wende begleitet. 1990 war er der erste Sprecher des „Wort zum Sonntag“ aus der DDR. In der Folgezeit hat er mehr als 100 Rundfunkandachten für den MDR und andere Rundfunkanstalten verfasst. Mit der Gründung des MDR wurde Greim in den Rundfunkrat berufen. Dieser wählte ihn als Vertreter des MDR in den ARD-Programmbeirat.

Der aus Altenburg stammende Greim ist verheiratet, hat vier Kinder und lebt in Eisenach.

„Herzlichen Glückwunsch an Horst Greim! Wo immer er sich für unsere Kirche engagiert hat, ist er ungewöhnliche Wege gegangen. Er hat früh die Chancen des Rundfunks für die Verkündigung des Evangeliums erkannt. Aber nicht nur das: Er hat sich auch gleich an die Arbeit gemacht und dafür gesorgt, dass Kirche im Radio zu hören und im Fernsehen zu sehen war. Das macht ihn zum ersten Sender-Missionar unserer Kirche. Wir freuen uns im Landeskirchenamt über die Auszeichnung“, gratuliert Landesbischof Christoph Kähler.

Bei Rückfragen:
Ralf-Uwe Beck, Pressesprecher, 03691-212887 oder 0172-7962982


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