PM 59 | 31.05.2005
17 Frauen und ein Mann werden zu Religionslehrern berufen

Am Pädagogisch Theologischen Institut von Drübeck erhalten 18 junge Lehrerinnen und Lehrer am 10. Oktober 2004 die Vokation zur Erteilung von Religionsunterricht an den Schulen in Sachsen-Anhalt.

Vokationen am 10. Oktober 2004 in der Klosterkirche Drübeck

Am Pädagogisch Theologischen Institut von Drübeck erhalten 18 junge Lehrerinnen und Lehrer am 10. Oktober 2004 die Vokation zur Erteilung von Religionsunterricht an den Schulen in Sachsen-Anhalt. Die Berufungen werden innerhalb eines Gottesdienstes durch Oberkirchenrat Manfred Seifert, Landeskirchenamt der Evangelischen Landeskirche Anhalts, und Kirchenrat Dr. Klaus-Joachim Ziller, Kirchenamt der Föderation Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland, ausgesprochen. Die Feier beginnt um 10 Uhr und findet in der Klosterkirche Drübeck statt.
Unter den neuen Religionslehrern sind 17 Frauen und ein Mann. Die Pädagoginnen und Pädagogen kommen aus der Kirchenprovinz Sachsen, der Landeskirche Anhalts und der Landeskirche Braunschweig.

Die Vokation ist der offizielle Akt, in dem Lehrkräfte durch die Kirchen mit der Erteilung des Reli-gionsunterrichts an den Schulen eines Bundeslandes beauftragt werden. Die Vokation ist zugleich eine Feier, in der die Pädagoginnen und Pädagogen für ihren Dienst gesegnet werden. Die Berufungen zum evangelischen Religionsunterricht finden in Sachsen-Anhalt in der Regel im Herbst eines jeden Jahres im Kloster Drübeck statt. Die ersten evangelischen Religionslehrerinnen und -lehrer in Sachsen-Anhalt wurden vor zehn Jahren für ihren Dienst in der Schule einge-segnet.


                                          Stichwort – Religionsunterricht in Sachsen-Anhalt
Seit 1994 werden an Sachsen-Anhalts Schulen evangelischer und katholischer Religionsunterricht sowie das Fach Ethik erteilt. Eltern entscheiden, an welchem Fach ihr Kind teilnehmen soll. Der Religionsunterricht ist offen für alle Schülerinnen und Schüler.

Im vergangenen Schuljahr wurde an mehr als 85 Prozent der Gymnasien, 50 Prozent der Sekundarschulen, 59 Prozent der Grundschulen, 20 Prozent der Sonderschulen und 29 Prozent der Berufsschulen evangelischer Religionsunterricht erteilt.

Magdeburg und Dessau – 8. Oktober 2004


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