PM 48 | 06.06.2005
Klassohn Noack und Nowak feiern mit Soldaten Friedensgottesdienst

Ökumenischer Gottesdienst zum Weltfriedenstag in Dessau

Am 1. September, dem Weltfriedenstag, feiern der Dessauer Kirchenpräsident Helge Klassohn, der evangelische Bischof Axel Noack sowie der katholische Bischof Leo Nowak auf Wunsch der Bundeswehr einen ökumenischen Gottesdienst. Erwartet werden rund 300 Soldatinnen und Soldaten aus verschiedenen Bundeswehr-Standorten in Sachsen-Anhalt. Im Anschluss an den Gottesdienst in der Dessauer Georgenkirche gibt es einen Empfang in der Hugo-Junkers-Kaserne.

“Der 1. September ist eine Mahnung zum Frieden”, sagt der Anhaltische Kirchenpräsident Helge Klassohn. Dieser Tag weise darauf hin, „dass Frieden untrennbar mit Recht und Gerechtigkeit zusammenhängt.” “Mit dem Gottesdienst zum Antikriegstag wenden sich die Kirchen des Landes Sachsen-Anhalt mit einem seelsorgerlichen Angebot besonders an die Menschen, die vom Thema Krieg und Frieden hautnah betroffen sind”, sagt Axel Noack, Bischof der Kirchenprovinz Sachsen.

1. September, 10.00 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst zum Weltfriedenstag (Antikriegstag)
Dessau, St. Georg, Georgenstraße 15 (Nähe Museumskreuzung)
Predigt: Kirchenpräsident Helge Klassohn (Dessau)
mit Bischof Leo Nowak und Bischof Axel Noack (beide Magdeburg)

Zur Berichterstattung sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen.

Stichwort – Weltfriedenstag
Alljährlich am 1. September wird in Deutschland der "Antikriegstag" begangen, der an den Beginn des Zweiten Weltkrieges mit dem Überfall der Wehrmacht auf Polen am 1. September 1939 erinnert. Die Initiative ging vom "Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB)" aus, der erstmals am 1. September 1957 unter dem Motto "Nie wieder Krieg" zu Aktionen aufrief. Seinen Höhepunkt erreichte der Antikriegstag in den späten 70er Jahren, als laut DGB zehntausende Menschen an den Kundgebungen teilnahmen. In der DDR wurde am 1. September der "Weltfriedenstag" gefeiert.

Mehr zum Weltfriedenstag unter www.heiligenlexikon.de.

Bei Rückfragen: Albrecht Steinhäuser, Beauftragter der evangelischen Kirchen in Sachsen-Anhalt bei Landtag und Landesregierung, 0171 - 27 27 866.

Magdeburg, Dessau – 29. August 2003


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