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Nachrichten

Kirchentag in Nigeria mit 40.000 Lutheranern

In Demsa im Nordosten Nigerias feierten bis Sonntag 40.000 Lutheraner den 94. Kirchentag der Lutherischen Kirche Christi in Nigeria. Es ist wahrscheinlich der älteste Kirchentag Afrikas oder gar der Welt. Nicht einmal ist die Veranstaltung ausgefallen, nicht durch Krieg, Hungersnöte oder andere Krisen.


Demonstration für uneingeschränkten Familiennachzug in Berlin

Berlin (epd). Menschenrechts- und Hilfsorganisationen haben am Samstag in Berlin für ein uneingeschränktes Recht auf Familiennachzug von Flüchtlingen demonstriert. "Es macht uns wütend, dass die deutsche Regierung und das Asyl- und Aufenthaltsrecht Rechte von Flüchtlingen missachten", kritisierten die Veranstalter.


"Thüringer Erklärung der Vielen" veröffentlicht

Weimar (epd). Mit einer "Thüringer Erklärung der Vielen" haben sich am Freitag Theater und Orchester, Kunst- und Kulturinstitutionen sowie Vereine und Organisationen im Freistaat der gleichnamigen bundesweiten Kampagne angeschlossen. Die Unterzeichner - von den Achava Festspielen bis zum Weimarer Republik e.V. ist fast das ganze Alphabet vertreten - beziehen damit Position für eine weltoffene, vielfältige und solidarische Gesellschaft, teilte das Deutsche Nationaltheater (DNT) in Weimar mit.


Auschwitz-Komitee ehrt Bundespräsident Steinmeier

Berlin (epd). Das Internationale Auschwitz Komitee hat am Donnerstag Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für sein Engagement gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus mit der "Gabe der Erinnerung" geehrt. Der Berliner jüdische Auschwitz-Überlebende Leon Schwarzbaum würdigte den Bundespräsidenten in seiner Laudatio als einen jahrzehntelangen Streiter gegen den Antisemitismus und für die Menschenwürde.


Hilfswerke fordern sichere Häfen für Mittelmeerflüchtlinge

Berlin (epd). Zahlreiche europäische Hilfsorganisationen haben die Bundesregierung aufgerufen, sich für schnelle und verbindliche Verfahren für die aus Seenot geretteten Flüchtlinge einzusetzen. Jedes Mal, wenn ein Schiff Geflohene im Mittelmeer gerettet habe, führten die EU-Regierungen quälende und langwierige Debatten darüber, wo das Schiff anlegen und welche Länder die Geretteten aufnehmen könnten, hieß es in einem am Freitag veröffentlichten offenen Brief an Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU).


Migranten der „Sea-Watch 3“ dürfen in Italien an Land

Rom/Berlin (epd). Nach einer Einigung mit sechs anderen EU-Ländern hat Italien den 47 Flüchtlingen an Bord der „Sea-Watch 3“ die Erlaubnis gegeben, an Land zu gehen. „In wenigen Stunden wird die Ausschiffung beginnen“, kündigte der italienische Ministerpräsident Giuseppe Conte örtlichen Medienberichten zufolge am Mittwoch an.


1,3 Millionen Euro für den Erhalt von Kirchen in diesem Jahr | Stiftung KiBa fördert 95 Projekte

Mehr als 1,3 Millionen Euro kann die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland (Stiftung KiBa) in diesem Jahr für den Erhalt von Kirchen vergeben. 88 Projekte im gesamten Bundesgebiet erhalten eine Förderung der von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gegründeten Stiftung. Weitere Förderungen durch Unterstiftungen werden im Verlauf des Jahres hinzukommen.


Unicef verlangt besseren Bildungszugang

Berlin (epd). Junge Menschen weltweit brauchen nach Überzeugung von Unicef-Schirmherrin Elke Büdenbender einen besseren Zugang zu Bildung, Ausbildung und Jobs. Aktuell gebe es die größte Jugendgeneration aller Zeiten, sagte Büdenbender am Dienstag in Berlin. Weltweit sei mittlerweile jeder vierte Mensch im Alter zwischen 4 und 24 Jahren. Die meisten davon lebten in Afrika und Asien, fügte die Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hinzu.


Studie zu Antisemitismus an Schulen

Berlin/Gießen (epd). Mangelndes Problembewusstsein, schlechte Schulbücher: Wissenschaftler aus Berlin und Gießen haben in einem Gutachten Antisemitismus an Schulen untersucht. Ihr Fazit lautet: Schulen können gegen Antisemitismus nur vorgehen mit einer Mischung aus Aufklärung, Prävention, Intervention, schulischen Ordnungsmaßnahmen gegen Schüler sowie dienstrechtlichen Maßnahmen gegen Lehrer, wie die beiden Universitäten am Montag mitteilten.


Solveig Grahl
Solveig Grahl

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