St. Martin

Die heute evangelische Kirche St. Martin gilt als die Mutterkirche des Eichsfelds, da sie die älteste und größte Kirche dieses stark katholisch geprägten Gebiets darstellt.



Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: 1487
  • Baustile: gotisch
  • Besonderheiten: ehemalige Stiftskirche und Mutterkirche des Eichsfeldes, Fresken im Deckengewölbe, Radfenster, Pulthalter, Sarkophag
  • Öffnungszeiten Sommer: April - Okt., tägl. 9 - 18 Uhr, Mi. 12.15 Uhr Mittagsgebet
  • Öffnungszeiten Winter: Nov. - März, tägl. 10 - 17 Uhr (außer 20.12. - 6.1.), Mi. 12.15 Uhr Mittagsgebet

Profil


Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Gebetsort - Wir haben einen besonderen Gebetsort (z.B. Lichterbaum, Kapelle, Kreuzgang o.Ä.). Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Kirchenführer - Wir bieten einen gedruckten Kirchenführer. Veranstaltungen - Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). Reformation - Unsere Kirche ist ein Ort der Reformationsgeschichte. Pilgerweg - Wir sind eine Station auf einem Pilgerweg. behindertengerecht - Wir sind auf behinderte Menschen eingestellt. Angebote für Kinder - Bei uns gibt es Angebote für Kinder: z.B. Malecke, Kinderspielplatz, Kirchenpädagogik. Toilette - Im Umkreis von 100m finden Sie eine öffentliche Toilette.

Beschreibung


Die Kirche St. Martin hat eine interessante Geschichte und beeindruckt durch ihre imposante Architektur mit vielfältigen kostbaren Details.
Eine Martinskirche wird erstmalig im 9. Jahrhundert in den Gedichten des Erzbischofs und Theologen Hrabanus Maurus genannt. Diese vorromanische einschiffige Hallenkirche für die Reliquien von zwei Heiligen, Aureus und Justinus, legte die Lage und die Ausrichtung für die folgende romanische Großkirche fest, die sich als wichtigste Kirche in der gesamten Region etablierte. Nachdem Heiligenstadt Teil des Erzbistums Mainz wurde, begannen die Bauarbeiten an der bis heute erhaltenen gotischen Kirche. Die in einer Bauzeit von über 200 Jahren 1485 fertig gestellte gotische Kathedrale wollte durch die hohen Säulen, die Leichtigkeit der Glasfenster und der geometrischen Ausrichtung die Ehre und Herrlichkeit Gottes zeigen und besticht auch heute durch ihre wunderbare Architektur. Anders als die anderen Kirchen der Stadt haben die Stiftsherren als Baumeister der Kirche bewusst auf starke Westtürme verzichtet und allein einen schmalen Turm an der Südseite des Chorraumes errichten lassen, um die Schönheit des Kirchenschiffs durch die Schlichtheit der Türme zu unterstreichen.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts fiel das Eichsfeld an die evangelisch geprägten Preußen. Da zur Kirche St. Martin anders als zu St. Marien und St. Aegidien keine eigene Gemeinde gehörte, wurde dieser Kirchbau am 1. Januar 1804 der evangelischen Kirche übergeben.

In den Jahren 1997-2001 wurde die Kirche grundlegend innen und außen für eine Bausumme von über 2 Millionen DM saniert.

Eine Martinskirche wird erstmalig im 9. Jahrhundert in den Gedichten des Erzbischofs und Theologen Hrabanus Maurus genannt. Diese vorromanische einschiffige Hallenkirche für die Reliquien von zwei Heiligen, Aureus und Justinus, legte die Lage und die Ausrichtung für die folgende romanische Großkirche fest, die sich als wichtigste Kirche in der gesamten Region etablierte.

Nachdem Heiligenstadt Teil des Erzbistums Mainz wurde, begannen die Bauarbeiten an der bis heute erhaltenen gotischen Kirche. Die in einer Bauzeit von über 200 Jahren 1485 fertig gestellte gotische Kathedrale wollte durch die hohen Säulen, die Leichtigkeit der Glasfenster und der geometrischen Ausrichtung die Ehre und Herrlichkeit Gottes zeigen und besticht auch heute durch ihre wunderbare Architektur. Anders als die anderen Kirchen der Stadt haben die Stiftsherren als Baumeister der Kirche bewusst auf starke Westtürme verzichtet und allein einen schmalen Turm an der Südseite des Chorraumes errichten lassen, um die Schönheit des Kirchenschiffs durch die Schlichtheit der Türme zu unterstreichen.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts fiel das Eichsfeld an die evangelisch geprägten Preußen. Da zur Kirche St. Martin anders als zu St. Marien und St. Aegidien keine eigene Gemeinde gehörte, wurde dieser Kirchbau am 1.Januar 1804 der evangelischen Kirche übergeben.

In den Jahren 1997-2001 wurde die Kirche grundlegend innen und außen für eine Bausumme von über 2 Millionen DM saniert.

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