200 Menschen bei Wittenberger Lichterweg

Wittenberg, Foto: Karsten Kopjar

epd | 16.07.2017

Wittenberg (epd). Mehr als 200 Menschen haben am Samstag in Wittenberg an einem Lichterweg für den Frieden teilgenommen.

Anlässlich der Themenwoche Frieden auf der Weltausstellung Reformation zogen sie schweigend von der Schlosskirche durch die Stadt zum Marktplatz, wie die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden mitteilte. Auf dem Marktplatz sangen die Teilnehmer des Lichterweges unterstützt von einem Chor aus Maulbronn den Kanon "Dona nobis pacem".

Damit sollte ein Signal für den Frieden in die Welt gesendet werden, erklärte Christoph Münchow, der Vorsitzende der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden. Wolfgang Buff, der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau erklärte, die friedliche Revolution in der DDR habe gezeigt, dass auch ein Protest mit Kerzen und Liedern erfolgreich sein könne. Initiiert wurde der Lichterweg den Angaben zufolge von Freiwilligen der Weltausstellung Reformation.

Auf dem Programm der noch bis Montag dauernden achten Themenwoche im Reformationssommer standen unter anderen der Wittenberger Theologe Friedrich Schorlemmer, die SPD-Bundestagsabgeordnete Ute Finckh-Krämer, der leitende Militärdekan der evangelischen Militärseelsorge Dirck Ackermann sowie weitere Friedens-Experten.

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Bildnachweis: Wittenberg, Foto: Karsten Kopjar


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Wir wurden alle wie die Unreinen, und alle unsre Gerechtigkeit ist wie ein beflecktes Kleid. Der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.
Jesaja 64,5 Lukas 22,61-62

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