St. Trinitatis

Kirche mit gotischem Turm, Kirchenschiff von 1899, neugotisch, kostbarer Kanzelaltar von 1713, romanischer Taufstein, gotisches Passionsrelief



Adressdaten


Daten & Fakten


  • Baujahr: Turm 1400, Kirchenschiff Neubau von 1899
  • Baustile: gotisch, neogotisch
  • Besonderheiten: romanischer Taufstein, gotisches Kruzifix, Kanzelaltar
  • Öffnungszeiten Sommer: Ganzjährig bei Tegeslicht
  • Öffnungszeiten Winter: Ganzjährig bei Tageslicht

Profil


Gottesdienst - Bei uns findet regelmäßig Gottesdienst statt. Bibel zur Lektüre - Bei uns liegt eine Bibel zur Lektüre aus. Gebetsort - Wir haben einen besonderen Gebetsort (z.B. Lichterbaum, Kapelle, Kreuzgang o.Ä.). Führungen - Wir bieten auf Nachfrage Führungen an. Kirchenführer - Wir bieten einen gedruckten Kirchenführer. Veranstaltungen - Wir führen besondere Veranstaltungen durch (z.B. Konzerte oder Ausstellungen). Rad- oder Wanderweg - Wir liegen an einem Rad-/wanderweg. Trinkwasser - Bei uns gibt es Trinkwasser in der Nähe.

Beschreibung


Die große einschiffige Kirche mit Westturm hieß ehemals Laurentiuskirche. 1219 wurde sie als Marktkirche dem Zisterzienserkloster in Eisenberg unterstellt. Der Turm und vermutlich auch das Kirchenschiff wurde um 1520 neu erbaut. Nach einem Brand wurde die Kirche 1703-08 unter Verzicht auf den gotischen Chor in Barockformen wiederhergestellt und in Trinitatiskirche umbenannt. 1897-99 fand eine umfangreiche Regotisiserung statt. Im Turm sind im Erdgeschoß das Kreuzrippengewölbe und in den oberen Geschossen die spätgotischen Fenster und Schallöffnungen von 1520 erhalten geblieben.

Der Innenraum mit der dreiseitigen Empore ist weitestgehend neugotisch überformt. Im Chor steht ein 1712 vollendeter Kanzelaltar mit reichem Schnitzwerk. Er wurde geschaffen vom Jenaer Bildhauer Friedrich Philipp Puppert und dem Maler Johann Friedrich Lindner. Neben dem Kanzelkorb sind figürliche Allegorien der kämpfenden und der siegreichen Kirche zu sehen. Der Abschluss bildet die Gloriole mit Christus, Engeln und Putten.

Zu den mittelalterlichen Ausstattungsstücken gehört das große romanische Taufbecken und das Kreuzigungsrelief einer spätgotischen Sakramentsnische. In der Turmhalle ist über dem Eingang ein lebensgroßes Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert zu sehen.

Unter der Orgelempore wurde eine Winterkirche mit Altar und Orgel eingerichtet. An der Kirche befindet sich zugleich das Gemeindezentrum "Nathanael Mylius" und das Pfarrgelände für die Zusammenkünfte der Gemeinde und des Kirchspiels.

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